Gäste im Garten: ein plastikfreier Abend

Ein praktischer Leitfaden für Servieren ohne Abwasch bei großen Einladungen: welche Tellergrößen, wie viele Schalen, Tischordnung und Aufräumen danach.

Eine große Gästetafel im Garten bedeutet für den Gastgeber meist zweierlei: einen schönen Abend und danach stundenlanges Spülen. Sammelt man bei einer Einladung mit zwanzig Personen Hauptgang-, Salat-, Vorspeisen- und Dessertteller ein, entsteht ein Stapel von über achtzig Teilen. Einweg-Naturteller lösen dieses Dilemma: Die Freude am Abend bleibt, Plastikmüll bleibt nicht zurück.

Wie viel pro Person?

Nach unserer Erfahrung reichen bei einem großen Abendessen zwei große Teller, eine mittlere Schale und ein kleiner Snackteller pro Person. Für Kinder kleine Teller bereitstellen; das reduziert Verschwendung. Etwa zehn Prozent Reserve geben Gelassenheit für spät eintreffende Gäste.

Tischordnung: mit natürlichen Materialien arbeiten

Der Kraftton der Biogranul-Teller harmoniert von sich aus mit Holztisch, Leinenservietten und Platzsets aus Weide. Statt sie mit weißem Porzellan zu mischen, wirkt ein durchgehend in Naturtönen gedeckter Tisch stimmiger. Ein paar Zweige Olive, Rosmarin oder Saisonblumen in der Mitte — mehr Dekoration braucht es nicht.

  • Tiefe Schalen für Salat und Vorspeisen in die Tischmitte, Hauptgangteller vor jeden Gast.
  • Warme Speisen können direkt auf den Teller serviert werden; Naturteller sind hitzebeständig.
  • Kleine Snackteller für Dessert und Nüsse auf einem separaten Serviertisch bereitstellen; die Gäste bedienen sich selbst.

Nach dem Essen: ein Eimer, kein Sortieren

An einem Tisch mit Plastik und Porzellan beginnt das Aufräumen mit dem Sortieren. Mit Naturtellern entfällt dieser Schritt: Teller, Essensreste und Papierservietten kommen in denselben Bioabfall-Eimer. Der Inhalt lässt sich kompostieren; wer einen Garten hat, gibt ihn direkt auf den Komposthaufen. Ein paar Monate später sind diese Teller die Erde des Gartens geworden, in dem Sie gegessen haben.

Das Wetter einplanen

Der größte Feind des Gartentischs ist der Wind. Naturteller sind schwerer als Plastik und bleiben bei leichter Brise liegen; bei stärkerem Wind ist eine Leinenserviette unter dem Teller eine ebenso elegante wie praktische Lösung. Bei warmen Speisen halten die Teller die Wärme, das Essen bleibt länger heiß.

Ihre Gäste spüren die Wärme eines natürlichen Materials, nicht die Berührung von Plastik.

Am Ende eines vollen Abends müssen Sie nicht zwei Stunden in der Küche verbringen. Ein gut geplanter Naturtisch schenkt dem Gastgeber einen ebenso schönen Abend wie den Gästen.

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